6 Tipps für ein stressfreieres Leben

6 Tipps für ein stressfreieres Leben

Ob du abends zitternd nach Hause kommst oder einfach nur erschöpft bist von der vorangegangenen dauerhaften Anspannung – Stress ist auf lange Sicht ziemlich ungesund und so richtig viel Spaß macht es auch nicht, gestresst zu sein. Doch was hilft wirklich und wie kannst du dein Leben auch in Zukunft immer stressfreier gestalten?

Wie Stress entsteht und was du dagegen tun kannst

Stress entsteht in erster Linie in deinem Kopf. Viele kleine „Denkfehler“ im Alltag können dazu führen, dass du unter Anspannung stehst. Solche Stress-Situationen häufen sich dann mit der Zeit und die Gefühle, die damit verbunden sind nisten sich in deinem Unterbewusstsein ein. Das führt dazu dass du dich ständig unbewusst gestresst fühlst, selbst wenn dir gar nicht bewusst ist, wovon.
Leistungsdruck
Es werden ständig Anforderungen von außen an dich herangetragen, doch du selbst stellst wahrscheinlich die höchsten Ansprüche an dich. Wenn du dir langfristig zu viel zumutest und deine Energie irgendwann einfach nicht mehr ausreicht um die Leistung zu bringen, die du von dir verlangst, dann stehst du irgendwann unter Dauerstress.
Lerne dich selbst zu lieben und zu akzeptieren wie du bist. Gesteh dir auch ein, dass du nicht perfekt bist, auch nicht sein kannst und verlange nicht ständig Höchstleistungen von dir. Arbeite an deinen Glaubenssätzen und führ dir vor Augen, dass es in Ordnung ist auch Mal eine Pause zu machen, auch mal Energie zu tanken wann immer es notwendig ist und vor allem auch Mal nein zu sagen, wenn es angebracht ist.
Betrachte dich selbst als deine beste Freundin und behandle dich auch so. Stell dir auch Mal gezielt vor, was du von dir verlangen würdest, wenn du eine Freundin wärst. Würdest du dich unter Druck setzen und mehr verlangen, oder hättest du Verständnis und Geduld?
Selbstzweifel
Nimmst du dir Kritik zu sehr zu Herzen? Oder hast du in deinem Hinterkopf irgendwo gespeichert, was du alles nicht kannst und nicht bist? Dass du eine bestimmte Sache niemals erreichen willst? Das Gefühl ein Versager zu sein und nichts richtig hin zu bekommen, wie auch die Angst vor dem Versagen führt dazu, dass du von dir Höchstleistungen verlangst und somit ständig unter Strom stehst.
Stärke dein Selbstvertrauen und lass Kritik von außen dich nicht verletzen. Sieh Dinge an dir, die dir nicht so sehr gefallen als Entwicklungspotenzial an, nicht als Last. Wäre es nicht auch langweilig, wenn du schon perfekt wärst?
Führe dir vor Augen was du schon alles erreicht hast und was alles toll an dir ist. Schreib dir eine Liste und häng sie irgendwo auf wo du sie immer wieder siehst und führe ein Erfolgstagebuch, in welches du alle deine Erfolge, vom Kleinsten bis zum Größten festhältst.
Angst
Die Angst vor bestimmten Situationen kann besonders belastend werden, wenn du diese zu meiden versuchst. Das ständige Vermeiden kostet einen Haufen Kraft, deine Gedanken kreisen irgendwann nur noch darum, wie du sie verhindern kannst. Je mehr du vermeidest, desto mehr weitet sich diese Angst dann meist auch auf andere Situationen aus, sodass du irgendwann nur noch das Gefühl hast, davon zu laufen. Dieser Prozess kommt schleichend und ist manchmal auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen.
Stell dich deinen Ängsten Stück für Stück und stärke dein Vertrauen in die Zukunft. Fang mit den Situationen an, die du am leichtesten bewältigen kannst und arbeite dich weiter. Angst gehört zum Leben dazu und sie ist auch gut und hilfreich. Dein Ziel sollte es also nicht sein, nie wieder Angst zu haben, sondern bewusst die Entscheidung treffen zu können, wann du etwas machen möchtest und wann nicht.
Trainiere dein Vertrauen in die Zukunft. Wann immer sich vor deinem geistigen Auge Horrorszenarien abspielen, stell dir gezielt einen schöneren Ausgang vor. Mit ein bisschen Training wirst du irgendwann automatisch die guten Alternativen abspielen.
Erwartungen
Hohe Erwartungen an die Außenwelt werden meistens enttäuscht, weil du auf sie eben einfach nur bedingten Einfluß hast. Starre Ansichten, Mangel an Akzeptanz und Flexibilität führen deshalb schnell zu Frustration und damit zu Stress.
Akzeptiere Umstände und Menschen so wie sie sind und versuche nicht zu ändern, was nicht in deiner Macht liegt. Mach dir immer die aktuelle Situation bewusst und was jetzt gerade daran gut ist, statt dich darüber zu ärgern was besser sein könnte.
Bedürfnisse
Wie gut kennst du dich? Hörst du auf deinen Körper und weißt du was dir gut tut, wenn es dir nicht so gut geht? Wenn du deine körperlichen und geistigen Bedürfnisse vernachlässigst füllst du deine Energiespeicher nicht mehr auf und bald fehlt dir die Kraft deinen Alltag angemessen zu bewältigen.
Höre öfter Mal in dich hinein und achte darauf, was dein Körper dir sagt. Achte auf deine Ernährung, mach Sport und gönn dir Entspannung und Wellness für Körper und Geist. Richte dir dafür feste Zeiten ein, besonders dann, wenn dein Alltag vollgepackt und stressig ist.
Probleme
Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Problemen, irgendetwas gibt es immer, keine Frage. Wie gehst du mit ihnen um? Gehst du deine Probleme aktiv an, oder schiebst du sie eher vor dir her und machst sie noch größer als sie es wirklich sind? Je länger du deine Aufgaben und Herausforderungen vor dir her schiebst, desto größer werden sie meist und du bekommst immer mehr das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen. Das wiederum führt zu immer größeren Selbstzweifeln und einem geringeren Selbstvertrauen.
Geh die Dinge aktiv an und arbeite ab, was schnell erledigt ist. Erledigte Dinge bereiten dir keinen unbewussten Stress mehr und du entwickelst das Gefühl, dass du stolz auf dich sein kannst und die Herausforderungen bewältigen kannst, die das Leben dir bringt.
Für alles was mehr Einsatz erfordert kannst du dir Pläne machen, diese in kleinste Teile zerlegen, die du möglichst schnell abarbeiten kannst und schon werden auch diese Probleme immer kleiner.
Wenn du diese Tipps beherzigst wirst du schon bald ein ganzes Stück entspannter leben können und vor Energie nur so strahlen.
Wie bist du bisher mit Stress umgegangen und welche Tipps hast du für ein entspannteres und stressfeieres Leben? Hinterlass einen Kommentar, ich bin gespannt auf deine Nachricht.
Sei du selbst und geh deinen Weg!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Tabea

    Ich versuche schon seit Monaten, mir einfach an jedem Tag ein paar Stunden freizuhalten, in denen ich dann Blogs lese und in Ruhe etwas esse. Das tut mir unheimlich gut, wobei es mir auch geholfen hat, meine eigenen Ansprüche an mich etwas zu senken – meist war ich dann sogar besser, weil ich einfach körperlich/geistig fitter war.
    Liebe Grüße und danke für die Tipps!

    1. Hi Tabea,
      super dass du etwas gefunden hast was dir hilft und deinen Alltag bereichert! Dass alles ein bisschen einfacher geht bzw. man sogar besser wird wenn man es lockerer nimmt habe ich auch schon festgestellt. Gar nicht so einfach umzusetzen aber früher oder später auf jeden Fall lohnend.
      Alles Liebe
      Tina

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