Keinen Bock? Sieben Motivationstipps für trübe Tage

Keinen Bock? Sieben Motivationstipps für trübe Tage

Manchmal habe ich einfach keine Lust. Keine Lust meinen Hintern von der gemütlichen Couch zu heben. Keine Lust meinen Grips anzustrengen. Kennst du das? Eigentlich solltest du dies oder das machen. Eigentlich willst du ja auch. Aber nur eigentlich. Ich stelle dir 7 Motivationstipps vor damit du dich auch in solchen Situationen wieder aufraffen kannst.
Du kennst sie. Diese Tage an denen du einfach keine Lust hast auch nur deinen kleinen Finger zu krümmen. Besonders im Herbst, wenn die Tage kälter und dunkler werden fehlt mir jedenfalls die Motivation. In den letzten Tagen und sogar heute musste ich mich besonders oft zwangsweise motivieren. Aber genug Bla bla.

Meine Motivationstipps für dich

  1. Plane voraus
    Du weißt was du machen oder was du erreichen willst. Aber hast du schon einen genauen Plan? Manchmal kommt die Motivation beim Planen selbst also nimm einen Stift zu Hand und schreib eine Liste. Mach es dir einfach und lass den ersten Schritt so klein und leicht wie möglich sein. Das funktioniert auch bei ganz banalen Aufgaben.
  2. Visualisiere
    Als Kind stellte ich mir morgens im Bett lieber vor wie ich aufstehe und zur Schule gehe. Meistens bin ich darüber wieder eingeschlafen und habe den halben Tag verpasst (Ziel also erfüllt). Spaß beiseite, Visualisierung kann helfen. Stell dir vor wie du es machst und dass du dabei erfolgreich bist. Versuch die guten Gefühle hervor zu holen, dann bekommst du auch Lust es anzugehen.
  3. Beweg dich
    Trägheit führt zur noch mehr Trägheit. Doch auch das Gegenteil ist der Fall. Mach deinen Lieblingssong (oder einen Motivations-Song) an, steh auf und zappel oder tanze wild dazu herum und sing laut mit. Sowohl das Lied als auch die Bewegung helfen dir aus der Trägheit heraus. Mit guter Musik machen stupide Aufgaben wie der Haushalt außerdem gleich viel mehr Spaß.
  4. Fang an
    „Klar, wenn es so einfach wäre würde ich diesen Artikel nicht lesen.“, denkst du jetzt wahrscheinlich. Aber manchmal muss man einfach anfangen. Nach wenigen Minuten ist man dann in der Marterie drin und im Flow und denkt gar nicht mehr daran, dass man ursprünglich gar keine Lust hatte. Probier es aus.
  5. Warum?
    Warum willst du das eigentlich machen? Welches Ergebnis erwartest du? Wahrscheinlich muss es irgendetwas positives sein, sonst würde es nicht auf deiner To-Do-Liste stehen. Also stell dir schon jetzt vor, wie sehr du dich über das Ergebnis freuen wirst, wenn du es hinter dich gebracht hast. Und ist das Ergebnis nicht motivierend genug dann sei einfach stolz auf dich dass du dich überwunden hast, oder
  6. Belohne dich
    Manchmal hilft die Aussicht auf eine Belohnung. Du hast Lust auf ein Stück Schokolade? Alles klar, die kriegst du wenn du deine Aufgabe erledigt hast. Oder wie wäre es mit einer schönen heißen Badewanne oder einer Thai-Massage nebenan oder dem süßen Top das du neulich im Katalog gesehen hast oder…
  7. Mach ein Spiel daraus
    Selbsterklärend. Fordere dich heraus. Stell dir eine Stoppuhr und versuche dich selbst zu unterbieten. Oder den Countdown. Denk dir kleine Schwierigkeiten aus, die es zu bewältigen gilt um das „nächste Level“ zu erreichen. Kinder machen aus allem was sie tun ein Spiel. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Also sei ein wenig kreativ und denk dir die Spieregeln aus. Wer hat schon keine Lust auf ein Spiel?

Jeden Menschen motivieren andere Dinge. Probiere verschiedenes aus und achte darauf was dich am meisten motiviert. Dann kannst du auf deine ganz persönliche Motivationsstrategie immer wieder zurück greifen.
Und vielleicht das wichtigste: Manchmal muss man Körper und Geist einfach eine Pause gönnen. Es ist in Ordnung wenn du mal einen Tag lang nichts „sinnvolles“ machst. Solange du dich damit wohlfühlst und diese Zeit nicht zum Dauerzustand wird solltest du auf deinen Körper hin und wieder hören, wenn er dir sagt dass du dich jetzt gerade Mal nicht anstrengen sollst. Wenn du dich erholt hast kommt die Motivation ganz von selbst zu dir zurück.
Welche Tricks hast du auf Lager wenn du Mal so überhaupt keinen Bock hast? Schreib sie mir in den Kommentaren. Ich bin gespannt!
Sei du selbst und geh deinen Weg!


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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Steffi

    Hi Christina,
    super Tipps!! Haben mir auch schon geholfen. Oft muss man nur den kleinen Nörgler im Kopf überlisten 🙂 Und das klappt mit diesen Tipps echt super!
    Bei mir macht sich ja beim Übergang in die kalte Jahreszeit oft eine Antriebslosigkeit breit. Früher hab ich mich dann über mich selbst geärgert und das ganze nur noch schlimmer gemacht. Jetzt gönn ich mir ganz bewusst den ein oder anderen Faulenz-Tag, an dem ich auch schlecht drauf sein darf. Das wirkt oft Wunder, weils am nächsten Tag umso besser läuft.
    Lg
    Steffi

    1. Hi Steffi,
      genau so ging es mir auch. Bis ich dann eben gemerkt hab dass es besser ist einfach mal darauf zu hören und nichts zu machen! Funktioniert 😀
      Wünsche dir trotz dem Wetter einen schönen Übergang in die Weihnachtszeit 😉
      Alles Liebe
      Tina

  2. Fabian

    Hi Christina,
    toller Artikel der es auf den Punkt bringt.
    Beim 5. Punkt „Warum“: das ist der Punkt, der (jedenfalls mir persönlich 🙂 immer am meisten hilft. Ich stelle mir visuell vor meinem geistigen Auge das Ziel vor, mehrmals täglich. Das treibt einen ungemein an. Zudem habe ich mir ein Visionboard erstellt und dort meine Ziele angebracht.
    Empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang ganz besonders das Buch von Brian Tracy – Eat the frog! Kein langweiliges Buch sondern konkrete Handlungsanweisungen.
    Liebe Grüße
    Fabian

    1. Hi Fabian,
      der Punkt hilft bei mir leider auch nicht immer. 😀 Von dem Buch habe ich schon gehört insbesondere im Zusammenhang damit, dass man morgens als erstes eine unangnehme Aufgabe erledigen soll, gelesen habe ich es aber noch nicht. Vielen Dank für den Tipp. 🙂
      Alles Liebe
      Tina

  3. Michael

    Hey Christina,
    sehr schöner Blog :). Ich finde den 3. Punkt sehr gut. Wenn man erstmal in Bewegung kommt, ist es viel leichter Aufgaben zu beginnen.
    Erfolgreiche Grüße
    Michael

    1. Hi Michael,
      dankeschön für’s Kompliment. 🙂
      Ja ich bin ganz bei dir, meistens sind es einfach irgendwelche versteckten Blockaden, da muss man einfach mal durch.
      Alles Liebe
      Deine Tina

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