Die ultimative Anleitung zur Frustration

Die ultimative Anleitung zur Frustration

Bist du auch manchmal frustriert? Und ist es nicht einfach herrlich dich so richtig in deiner Frustration zu welzen? Wenn du noch mehr davon willst dann habe ich heute die ultimative Anleitung für dich.
Schau dir dazu das Video auf Youtube an oder lies den Artikel weiter unten:

  1. Erwarte was das Zeug hält

    Egal ob es hier um Umstände, Gegenstände, dich oder andere Menschen geht – erwarte einfach immer Perfektion. Und wehe, wenn jemand Mal nicht deiner Meinung ist, oder etwas anderes tut, als du willst. Wie kann er es denn wagen eigene Entscheidungen zu treffen. Erwarte so viel du kannst und reg dich richtig darüber auf, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht. Das führt uns auch schon zu Punkt

  2. Sei unflexibel

    Mach keine richtigen Pläne, aber geh trotzdem davon aus, dass alles nach deiner Nase läuft. Geh auf keinen Fall davon aus, dass etwas anderes passieren könnte. Natürlich hat immer alles so zu passen, wie du dir das wünschst, ist doch klar. Versuch auch auf keinen Fall dich auf eine neue Situation einzustellen, oder Wege zu finden mit ihr umzugehen. Falsch ist einfach falsch.

  3. Akzeptiere nichts

    Besonders wenn du die Dinge nicht ändern kannst, dann solltest du erst recht darauf bestehen. Dieses dämliche Wetter hat ja gar kein Recht dazu nicht deinem Gemüt zu entsprechen. Reg dich ruhig kräftig darüber auf und frag dich unentwegt warum ausgerechnet jetzt und ausgerechnet in deiner Umgebung das Wetter so schrecklich und der Verkehr so dicht ist.

  4. Triff keine Entscheidungen

    Entscheidungen zu treffen führt doch nur zu Ergebnissen und einer Richtung. Das braucht nun wirklich kein Mensch. Triff bloß keine Entscheidung, besonders wenn es eine wichtige und lebensverändernde sein könnte. Mach am Besten einfach gar nichts und lass das Leben für dich entscheiden. Dann kannst du dich auch wieder herrlich darüber ärgern, wie gemein das Leben zu dir ist und dich fragen warum ausgerechnet dir das jetzt schon wieder passiert ist.

  5. Schiebe alles vor dir her

    Artverwandt mit Punkt 4, doch trotzdem einen eigenen Absatz wert: Bleib untätig wo es nur geht. Passt dir irgendetwas nicht? Dann lass es einfach so bleiben wie es ist und ärgere dich dann in einem Jahr darüber, wie wenig sich verändert hat. Werde auf keinen Fall aktiv und fang bitte nicht auch noch an, deine Probleme anzugehen. Lösungsversuche sind doch etwas für blutige Anfänger. Wahre Meister lassen für sich arbeiten.

  6. Mach alles sofort

    Wenn dir das Nichtstun dann bald zu langweilig geworden ist, dann dreh den Spieß doch einfach um und mach soviel du kannst, und das sofort, sowie natürlich perfekt. Willst du denn nicht eigentlich noch 10 Kilo abnehmen, dich selbständig machen, dein Haus grundreinigen, eine neue Sprache lernen und, und, und…? Dann Mal ran an die Tasten, melde dich noch heute beim Amt, absolviere jeden Tag ein ausgeklügeltes 3 Stunden Trainingsprogramm, ernähre dich ab sofort nur noch von grünen Smoothies und Hake täglich eine mindestens 10-teilige Aufgabenliste ab. Na wenn das nicht nach einem Plan klingt.

  7. Halte dir deine Misserfolge vor Augen

    Vergiss auch nicht dich jeden Tag daran zu erinnern, was du noch nicht geschafft hast. Wirf dir ruhig vor, was für ein Versager du bist, weil du deine Ziele nicht noch übertroffen hast und nicht alles schon von Anfang an gut kannst. Wer braucht denn heute noch Zeit um etwas zu lernen oder um sich zu erholen? Du solltest dich wirklich schämen.

  8. Vergleiche dich mit anderen

    Wo wir schon einmal bei den Misserfolgen sind – hat dein Nachbar nicht ein viel schöneres Auto als du? Und deine Arbeitskollegin verdient doch bestimmt schon viel mehr als du und beliebter ist sie auch noch. Halte dir immer vor Augen was alle anderen schon geschafft haben, aber du nicht, um dich jederzeit zu motivieren. Nicht, dass du noch deine Ziele aus den Augen verlierst.

  9. Meckere

    Mit den ersten acht Punkten dürftest du schon ganz schön weit kommen. Aber das Sahnehäubchen um deine Frustration so richtig zu genießen ist das Meckern. Schimpfe so oft und so wild du kannst über alles was dich frustriert. Steigere dich hinein, suhl dich darin und geh zudem deinen Mitmenschen noch damit auf die Nerven. Du willst ja schließlich keine Denk-Kapazität mehr für positive Dinge mehr frei haben, oder?

Das ist meine ultimative Anleitung um so richtig frustriert zu sein und das Tag ein, Tag aus. Hast du dich beim einen oder anderen Punkt ertappt gefühlt? Oder hast du noch mehr Tipps für mich? Hinterlass einen Kommentar, ich bin gespannt auf deine Antwort.
Sei du selbst und geh deinen Weg!

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